SCHAPPY — 17. May 2005, 22:02

AEG birdy

Es hat sich ein schnurloses DECT-Telefon zu mir verirrt. Dabei handelt es sich um ein schon etwas in die Jahre gekommendes kleines silbernes Mobilteil der Firma AEG, das trotz des Alters bereits recht leicht und komfortabel ist. Natürlich keinerlei tolle Extras, wie Farbdisplay oder 200 Melodien, halt einfach praktisch.

Problem bei dem Kleinen ist die grüne Anrufannahme-Taste, die sich in den letzten Wochen immer schwerer betätigen lies, bis es nun fast völlig unmöglich geworden ist einen Anruf entgegen zu nehmen. Natürlich hat man die üblichen Vermutungen, wie verdreckte Kunststofftastatur oder korrodierte Kontaktstellen bei den problematischen Tasten. back links Ergo, schnell aufgeschraubt, die Kontakte sowie die Tastatur mit ein wenig Isopropyl-Alkohol sauber geschruppt und wieder großkotzig zusammengeschraubt – man weiß ja schließlich was man tut! – Und dann fiel ich vom hohen Ross, schließlich stellte sich keine Verbesserung der Bedienbarkeit ein. Kurzum, nicht lange weiter gerätselt, durch irgendeinen Grund scheinen die Gummis der Tastatur doch mehr abgenutzt, als gehofft, so dass Improvisation gefragt ist.

Es endete schließlich mit kleinen Schnipseln aus Aluminiumfolie, die mit handelsüblichen Sekundenkleber deutlich bessere Leitfähigkeit herstellten. Die Idee kam mir im Nachhinein bekannt vor – und richtig! Später erinnerte ich mich, woher mir dieses Vorgehen bekannt war. Es war seiner Zeit ein Siemens SL-45, das ein wenig mit Wasser in Berührung kam.
Einerseits funktionierte das Mobiltelefon noch, aber Tastatureingaben waren zum Großteil unmöglich. Ursächlich hierfür waren die völlig verbrannten Aluminum-Taster (vermutlich ein anderes Material), die offenbar einem relativ hohem Stromdurchfluss ausgesetzt waren – man muss halt irgendwo einsparen.

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