SCHAPPY — 10. July 2005, 21:59

Schon gehört?

Es ist einmal wieder soweit: die Banalitäten Welt kommen zum Vorschein. Und aktuell fällt es mir häufiger denn je auf, dass gewisse Synchronstimmen im deutschsprachigen Fernsehen nicht mehr wegzudenken sind. Daher möchte ich an dieser Stelle explizit auf eine Persönlichkeit hinweisen, die uns allen mehr oder weniger bewusst ans Herzen gewachsen ist: Franziska Pigulla. Sie ist ihres Zeichens nach u.a. die Synchronstimme von Gillian Anderson (aka Dana Scully) aus der Kult-Serie „X-Files“. Es gibt sogar Gerüchte, dass sich Gillian Anderson über ihre Synchronstimme derart freute, dass sie eine zeitlang versucht eben diese zu imitieren.

Aber auch einer Vielzahl von Hörbüchern schenkt Franziska Pigulla mit ihrer ausdrucksstarken, klaren und markanten Stimme ihren persönlichen Charakter. Oftmals kommt es einem bei der einen oder anderen Reportage so vor, als ob man die Stimme von der Schauspielerin oder dem Schauspieler her kenne, so dass man krampfhaft versucht den synchronisierten Charakter zu erraten.

Es kommt mittlerweile immer öfter vor, dass ich die Stimme Pigullas in Funk und Fernsehen zu Gehör bekomme. Als Beispiele seien Galileo auf ProSieben, Akte auf Sat.1, die tagesaktuell eingesprochen werden und Autopsie auf RTLII genannt. Auch eine Vielzahl von Dokumentationen u.a. auf ZDF und viele Spielfilmrollen, wie Demi Moore in Enthüllung oder Sharon Stone in Begegnungen wurden bereits von ihr gesprochen, so dass man sich schon mehr oder weniger an die Stimme „gewöhnt“ hat. Dennoch stellt sich die Frage, was wäre, wenn es eben diesen Wiedererkennungswert nicht gäbe? Meines Erachtens langweilig: daher möchte ich an dieser Stelle all denjenigen danken, die augenscheinlich „hinter den Kulissen“ arbeiten, aber ohne deren Arbeit eben nichts ginge.

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