SCHAPPY — 11. September 2005, 13:52

Ausgeklickt.

Bei den Recherchen zu Innovationen auf dem Sektor der Benutzerschnittstellen bin ich über eine interessante Idee gestolpert. Das Ganze ist unter dontclick.it zu finden und stellt eine Studie über den Verzicht des Maus-Klicks in Benutzerschnittstellen dar.

Ausgeklickt.

Interessanterweise ist die Idee bei genaurer Betrachtung nicht allzu abwegig, jedoch nicht für mobile Geräte wie PDAs geeignet, da diese essentiell vom Drücken eines Stiftes auf den Bildschirm abhängen. Des Weiteren ist das unbeabsichtigte Auslösen von Funktionen durch “Überfahren” von Schaltflächen mit der Maus meines Erachtens noch immer nicht ausreichend gelöst, obwohl einige Ansätze dazu gegeben werden. Und was machen wir ohne “Mouse-Over”-Funktionen, wie Alt-/Title-Tags auf Webseiten, die auch auf Link-Objekten anwendbar sind?

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  1. Comment by schmidt @ 13. September 2005, 7:59

    Ich kenn die Website auch. Aber neben den angesprochenen Problemen, stellen sich mir noch weitere Fragen. Wie sieht es mit Barrierefreiheit und Zugänglichkeit aus. Für herkömmliche User mag es ja noch gehen, das fälschliche Auslosen zu verhindern. Bei Menschen mit motorischen Einschränkungen sieht das schon ganz anders aus. Und wie soll das Ganze für Sehbehinderte funktionieren? Nur mal angenommen, man könnte die Oberfläche und den Text lesbar machen. Spätestens beim Auslösen von Ereignissen wird es ohne Zeigegerät schwierig.

    Sicherlich macht es einen coolen Eindruck, wenn sich unter der Maus die Schaltflächen (heißen die dann überhaupt noch so?) hin- und herbewegen, aber einen echten Mehrwert kann ich nicht erkennen – nur wieder Probleme, die eigentlich schon mit jahrelanger Forschung und Erfahrung ansatzweise gelöst wurden.

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